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42. Eselsnacht "Tanz in den Frühling"

vom Samstag, 28. März 2026
Die Uhr dreht durch und der Esel macht Party in Bad Blankenburg
1100 Nachtschwärmer tanzen in die Sommerzeit zur 42. Eselsnacht in der Stadthalle

Kaum tauchen die ersten warmen Tage auf, steht die alljährliche Uhrenumstellung im Raum. In ganz Europa wird im März 2026 erneut an den Zeigern gedreht, eine Stunde verschwindet aus der Nacht und mit ihr oft ein Stück Erholung. Wer rechtzeitig Bescheid weiß, kann den Mini Jetlag deutlich abmildern. So wie die 1100 Nachtschwärmer zur Eselsnacht am Samstag in der Stadthalle. "Schlaf ist überbewertet. Sommerzeit heißt mehr Licht, mehr Lächeln, mehr gute Laune", lachen Frank und Susi aus Rudolstadt. Eine explosive Mischung aus guter Musik und fröhlicher Stimmung. Die Musiker von The FAKÉ z lassen es mit den beiden Plattenpräsidenten DJ Böhmi und Garibaldi auf den Bühnen ordentlich krachen. Eine explosive Mischung aus guter Musik und fröhlicher Stimmung. Die Eselswirte haben zum 42. Mal die Stadthalle wieder zum großen Tanztempel gemacht. Generationen junger und Junggebliebener tigerten einmal mehr in die Nachtresidenz und verbrachten jede Menge Freizeit zu der in den jeweiligen Jahrzehnten angesagten Musik. Dass die Party für Besucher im Alter zwischen 18 und 80 Jahren in der Fröbelstadt inzwischen längst zum Kult geworden ist, merkt man auch, sobald man ins Foyer vorgedrungen ist: Man kennt sich, begrüßt sich fröhlich, mitunter auch recht lautstark und zieht dann gemeinsam weiter an die Bar, um sich auf die lange Partynacht einzustimmen Sehen und gesehen werden, das ist, abgesehen von der Möglichkeit, sich Feten Hits, oder Schlagermusik mal wieder so richtig auf der Tanzfläche auszutoben, ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Party an diesem Samstagabend. Ältere Nachtschwärmer amüsieren sich bei Rock und Oldie Klängen. Nirgendwo könne man so viele Frauen unterschiedlichen Alters und jeglicher Stilrichtung treffen, meint Sven mit einem leichten Augenzwinkern. Freunde treffen, Leute gucken und tanzen, tanzen, tanzen. Das Programm besteht vorwiegend aus Rock und Popklassikern. Einige Gäste lehnen an den Stehtischen, andere singen und tanzen mit zu Achim Reichels Aloha Heja He. Im kleinen Saal stürzt sich dagegen Musikartist Garibaldi an den Plattentellern auf die gespannte Partymeute. "Das ist hier eher meine Welt, mit der ganzen Schlagermugge kann ich nichts anfangen", so die 20-jährige Luise. Freund Alex fand die Anzahl der Leute aller Altersklassen beeindruckend. Holger Ludwig, ehemaliger Fröbelstädter und jetzt in der Kreisstadt zu Hause, ist nach langer Zeit wieder einmal Besucher der Party. "Es ist immer noch so wie früher, auch wenn es ein paar Leute weniger sind", sagt er, und dass er jetzt wieder öfter kommen will. Inzwischen hat der Esel mit Fotografin Theresa die Tanzfläche erobert. Wie immer ist der Graue ein beliebtes Fotomotiv. Zwei Mädels aus Königsee schließt er sofort in die Arme. Viele werden folgen, bis Maik das Kostüm irgendwann ziemlich geschafft wieder ablegt. Inzwischen können die Musiker so ziemlich alles spielen, die Leute gehen trotzdem ab. Dann kippte die Zeit in der Nacht aus dem Zifferblatt der Uhr. "Die Atmosphäre war super, die Musik gut. Einfach perfekt für eine schöne Zeit", sagt die 23-Jährige Mathilda lächelnd, während sie ihre Jacke anzieht. Noch den letzten Schluck ausgetrunken, dann macht sie sich mit ihren Freundinnen auf den Weg nach Hause.
von Roberto Burian
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